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HÜLLEN

 

Premiere: 23.11.2011

Dauer: 50 Minuten

 

Gallerie HÜLLEN

 

Die Faszination für Phasen, die man als ein Dazwischen beschreiben könnte, inspiriert die Tanzschaffende Beatrice Im Obersteg und den Perkussionisten Markus Lauterburg zu ihrer neuen Tanztheaterproduktion HÜLLEN. Die Premiere fand am 23. November im Südpol Luzern statt.

 

Nächste Aufführung:

Amriswil (TG), Kulturforum, Bahnhofstrasse 22, FR 4.5.2012 20:00 Uhr www.kulturforum-amriswil.ch

 

Seit über fünf Jahren arbeitet das Duo unter dem Namen DisTanz und entwickelt eine Klang- und Bildsprache, die unter die Haut geht, aber trotzdem schlicht und zurückhaltend bleibt. Ihre neue Produktion HÜLLEN beschäftigt sich mit Phasen, die in Biographien eher als Unzeit verschwiegen werden. Es sind die Zeiten des „Dazwischen seins“, wie man sie nach Brüchen in Beziehungen, nach wichtigen Projekten und nach erreichten oder fallen gelassenen Zielen erlebt. In diesen Situationen enthüllt sich, was ohne die schützende Umhüllung, die durch unsere Beziehungen, Ziele oder Projekte entsteht, von unserer Persönlichkeit übrig bleibt. Gerade weil solche Erlebnisse alltäglich sind und trotzdem tabuisiert werden, möchte DisTanz diesem „Dazwischen sein“ eine Gestalt geben.

Sinnbildlich für Vergangenes, das bereits den Kern des Neuen in sich trägt, entstanden schotenähnliche Papierobjekte, die Szenerie und Tanzpartner zugleich sind. Das prozesshafte Entwickeln dieser unterschiedlichen Objekte war ein wichtiger Faktor und stand in Wechselwirkung mit der choreographischen Arbeit.

Inhaltlich entwickelte sich HÜLLEN über ein Körpergefühl in Verbindung zu einem Moment des „Dazwischen seins“ und der freien Assoziation zu diesem Thema. Entsprechend frei und subjektiv ist auch die Umsetzung, die auf eine erzählerische Handlung verzichtet. Die enge Zusammenarbeit von Markus Lauterburg und Beatrice Im Obersteg im gesamten Produktionsprozess gewährleistet, dass sich Musik und Tanz als gleichberechtigte Partner gegenüber stehen.

Die künstlerische Begleitung in der Erarbeitung der Szenerie übernahm Hedwig Renggli. Sie ist Dozentin für Wahrnehmung und dreidimensionales Gestalten an der Hochschule Design & Kunst Luzern und an der Pädagogischen Hochschule Luzern. Die choreographische Begleitung übernahm die erfahrene Choreographin und Tanzwissenschafterin Tina Mantel. In der Dramaturgie und im Lichtdesign wurden sie von dem auf Schatten- und Figurentheaterspiel spezialisierten Theaterschaffenden Hansueli Trüb unterstützt.

 

                    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

tanz@dis-tanz.ch