Bild: Martin Stoll

Niemandsland
Performance in Türmen
Ein Perojekt von DisTanz
Tanz und künstlerische Leitung, Projektleitung: Beatrice Im Obersteg
Perkussion: Markus LauterburgStimme: Isa Wiss
Regie: Silvia Planzer
Premiere Luzern 19. Mai 2016
Niemandsland erzählt vom Aufeinanderprallen von Sehnsucht und Realität nach einer Erschütterung. Tanz, Gesang und Perkussion kreieren traumwandlerische Bilder, die berühren und Raum zur persönlichen Interpretation offen lassen.
Der Turm ist in diesen Aufführungen weit mehr als nur Spielort, denn er steht hier symbolisch für den inneren Rückzug. Im Inneren des Turmes erlebt das Publikum das Geschehen hautnah. Auf den unterschiedlichen Etagen kann sich die Performance mit Kraft und Subtilität entfalten. Der ungewohnte Raum prägt die Musik, den Tanz und auch die Wahrnehmung des Publikums.
Für jeden Turm wird eine eigenständige Fassung kreiert, welche die jeweilige Besonderheit hervorhebt.
„Niemandsland“ ist eine erweiterte Neuinszenierung der Produktion „Isabella“, welche das Ensemble DisTanz aus Anlass seines zehnjährigen Jubiläums nochmals aufgreift.
Dieses Projekt konnte innerhalb des Innerschweizer Kulturprojekts "Sehnsucht" und in Koproduktion mit dem Burgbachkeller Zug realisiert werden.
Vorschau auf Performances:
Layers of Presence
Performance im Park der PH Bellerive am 29. August und 5. September 2026, 20:00
„Layers of Presence“ verwandelt den historischen Bellerivepark in eine poetische Traumlandschaft.
Neun solistische Tanzperformances /Arts du Geste und Live Klanginterventionen verweben sich zu einer sinnlichen Entdeckungsreise für das Publikum.
Künstlerische Leitung / Choreografie / Projektleitung: Beatrice Im Obersteg
Musik: Markus Lauterburg
Die Tanzenden stammen aus unterschiedlichen Berufsfeldern: Irene Dittli, Brigitte Keller, Fabienne Bonnaire, Kathrin Küenzi, Elsbeth Iten, Anna von Siebenthal , Karin Amini, Sonja Rindlisbacher, Verena Omlin
was wir nicht erzählen
Premiere 19.11.2026, Müller-Friedbergstr 1, St.Gallen
Performances am 20. 21. 22. 25. 26. 27. 28. und 29. November
„Was wir nicht erzählen“ ist ein ortsspezifisches Tanz- und Literaturprojekt über das Spannungsfeld zwischen Erinnerung, Verschweigen und Identität. Ausgangspunkt ist eine Familiengeschichte um 1900, verwoben mit Fragen zu Migration, Herkunft und familiären Leerstellen. Persönliche Recherche und künstlerische Interpretation verschmelzen zu einer Performance, in der Körper, Text und Raum ineinandergreifen und das Unsichtbare eine Form erhält.
Performance und Projektleitung: Beatrice Im Obersteg
Text: Rebecca C. Schnyder
Kontakt: Beatrice Im Obersteg, Haldenrain 7, 6006 Luzern, tanz@dis-tanz.ch